DER GEMEINSAME HAUSHALT

Gemeinsamer Haushalt im Ruhestand "Wenn der Mann nach Hause kommt..."
Bisher ein immer gern gesehener Gast im eigenen Hause - plötzlich ein dauerhafter Störenfried... das jedenfalls sind wohl die Ängste der Frauen, die bisher die Regie im Hause führten und nun bang dem Ruhestand entgegen sehen.

Wenn der bisherige Projektmanager meint er müsse seine qualifizierten, den Haushalt betreffenden Ratschläge kundtun oder schlimmer noch selbst in die Tat umsetzen kommt es zwangsläufig zu problematischen Zusammenstößen von unterschiedlichem, territorialem Anspruchsdenken.

Wenn die Antriebskraft und die Exekutive im Hause bisher immer klar definiert war - dann stoßen Rationalisierungsmaßnahmen (frisch erlernt aus dem Berufsleben) daheim auf Ungnade und Unverständnis. Die letzten 40 Jahre lief es doch schließlich auch ganz prima !

Insofern ist es wichtig gerade den Haushalt und die dabei zu erledigenden Jobs strikt zu definieren und aufzuteilen. Zuviele gemeinsame Kompetenzen machen einen Laden unproduktiv und schwerfällig (das kann man ihm gut klar machen - denn er kennt es noch aus dem Job).

Teilen Sie also die Bereiche des alltäglichen Haushaltes auf - lassen Sie auch mal ihn an den Herd (zumindest hin und wieder) - und umschiffen Sie die gefährlichen Klippen des gemeinsamen Zusammenlebens.
Heutige Ruheständler und Ruheständlerinnen haben meist wenig ausschweifende WG- Erfahrungen sammeln dürfen - und so ist es nur logisch da hier die Unordnungs-Toleranz nur wenig ausgebildet wurde.

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