DER ÜBERGANG

Technik und MedienDer Übergang in den Ruhestand - Vorbereitung ist alles !

Manche Menschen freuen sich auf den Ruhestand und genießen ihn in vollen Zügen - einfach so !

Andere wiederum, vor allem meist solche, für die die Arbeit bis dahin Lebensaufgabe, deren ganze Energie auf die Karriere ausgerichtet war und die daher das meiste Selbstwertgefühl über den Job getankt hatten, erfahren die erste Zeit des Ruhestandes oftmals als handfeste Krise.

Vor allem Manager und Selbstständige gehören dieser Gruppe an - da für diese Berufsgruppen oft andere Bereiche des Lebens ins Hintertreffen geraten sind. Für die Pflege von Freundschaften, Hobbys und Freizeit-Aktivitäten war bisher schlicht und einfach keine Zeit.
Umso schwieriger ist es dann, von jetzt auf nachher den berühmten Schalter umzulegen und ein anderes Leben zu führen.

Wie die Zeit in der sog. "dritten Lebensphase" genutzt werden kann, sollte also schon frühzeitig geplant und überlegt werden. 
So können vielfältige Erfahrungen des Berufslebens zum Beispiel in anderen Bereichen (Ehrenamt) gewinnbringend und geschätzt eingebracht werden.
Ein weiteres Betätigungsfeld kann die Familie sein. Die Betreuung der Enkelkinder ist nicht nur eine zeitintensive Aufgabe - sie bringt auch ungeahnten Schwung in den Alltag und ganz viel Positives fürs Herz!
Ganz gleich  wie der Übergang beschritten wird - eines ist wichtig für die Zufriedenheit im Alltag: die Strukturierung und Planung desselben. Die größte Unzufriedenheit im Ruhestand entsteht meist durch zu viel Zeit, mit der man nichts anzufangen weiß !
Planen Sie also ihre Woche durch mit festen, regelmäßigen Terminen (Sport, Freunde, Spiele-Abende, Theater-Besuch, Kino, Volkshochschule etc.) und lassen Sie Langeweile gar nicht erst aufkommen.

Doch Vorsicht!  Füllen Sie Ihren Kalender nur so weit, dass Sie ohne  in Stress zu geraten auch noch Zeit für ganz Spontanes haben!  Rentner-Stress ist nämlich genauso unerträglich wie Langeweile.